VVG (Versicherungsvertragsgesetz)

Das VVG ist das deutsche Gesetz, das Rechte und Pflichten in Versicherungsverträgen regelt und durch die jeweiligen AVB ergänzt wird.

Das Versicherungsvertragsgesetz (VVG) ist das zentrale deutsche Gesetz für das Verhältnis zwischen Versicherer und Versicherungsnehmer. Es legt fest, welche Rechte und Pflichten beide Seiten beim Abschluss, während der Laufzeit und im Schadenfall haben - etwa zur Antragsannahme, zur Beitragszahlung, zu Anzeigepflichten und zur Leistung.

Das VVG bildet den gesetzlichen Rahmen. Die konkreten Einzelheiten eines Vertrags ergeben sich darüber hinaus aus den Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB), die der Versicherer auf dieser Grundlage formuliert. Stimmt eine Klausel in den AVB nicht mit zwingenden Vorgaben des VVG überein, geht das Gesetz vor. Viele Schutzvorschriften zugunsten des Versicherungsnehmers lassen sich vertraglich nicht zu seinem Nachteil abändern.

Aus dem VVG folgt unter anderem das gesetzliche Widerrufsrecht, mit dem ein Vertrag innerhalb einer bestimmten Frist widerrufen werden kann. Welche Regeln im Einzelfall gelten, ergibt sich aus dem Gesetz in Verbindung mit den Versicherungsbedingungen des jeweiligen Tarifs der TravelSecure.

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