Die Reisedauer bezeichnet die Länge einer einzelnen Reise, gerechnet vom Reiseantritt bis zur Rückkehr. Für den Versicherungsschutz ist sie eine zentrale Größe, weil viele Tarife eine tarifliche Höchstdauer je Reise vorsehen.
Besonders deutlich wird das bei der Jahresreiseversicherung: Der Schutz gilt zwar für beliebig viele Reisen innerhalb eines Versicherungsjahres, jede einzelne Reise darf aber eine festgelegte Anzahl an Tagen nicht überschreiten. Wird diese Höchstdauer überschritten, kann für den darüber hinausgehenden Zeitraum kein Schutz mehr bestehen. Wann sich ein solcher Jahresvertrag rechnet, erläutert der Beitrag dazu, wann sich eine Jahresreiseversicherung lohnt.
Die zulässige Reisedauer ist vom räumlichen Geltungsbereich zu unterscheiden: Der eine betrifft die zeitliche, der andere die geografische Grenze des Schutzes. Die konkrete Höchstdauer je Reise steht in den Versicherungsbedingungen des jeweiligen Tarifs. Wer längere Reisen plant, sollte vor Buchung prüfen, ob die geplante Dauer noch innerhalb der tariflichen Grenze liegt.
